Montag, 3. Juli 2017

3. Juli 1917


„Zunächst blieb es ziemlich ruhig und eifrig kann an dem weiteren Ausbau der neu gewonnenen Stellung gearbeitet werden. Nur in der Morgendämmerung des 3. Juli ver-suchen die Franzosen, durch Überraschung die verlorene Stellung wieder zu gewinnen. Ein Schwirren in der Luft, ein Klirren von Drähten: Die Franzosen werfen an Seilen befestigte Hacken und suchen damit an mehreren Stellen die Hindernisse vor dem neuen Stellungsgraben wegzuziehen. Dann krachen Handgranatensalven; Gewehrgranaten zischen durch die Luft; Stoßtrupps brechen vor! Aber die Besatzung ist auf der Hut; das deutsche Handgranatenfeuer treibt die Franzosen wieder in ihre Gräben zurück. Des einsetzenden Riegelfeuers der Artillerie bedarf es nicht zur Abwehr. Aber freilich sind die Verluste ziemlich erheblich; namentlich haben wieder die französischen Gewehr-granaten gewirkt.“

aus: „Das Württembergische Landw.-Infanterie-Regiment Nr. 125 im Weltkrieg 1914-1918“, Stuttgart 1926


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