Sonntag, 21. August 2016

21. August 1916


„Guillemont selbst wurde erst am 21. abends zwischen 6 und 7 Uhr wieder angegriffen. Aber wieder hatte der Gegner hier keinen Erfolg, dank der Mitwirkung der auf dem rechten Flügel des Grenadierregiments eingesetzten Maschinengewehre, die ein ausgezeichnetes flankierendes Feuer abgeben konnten und einen guten Schutz für das benachbarte Kaiserregiment bildeten. Dies war der letzte Angriff, in den des Grenadier-regiment bei dem wochenlangen Kampf um Guillemont verwickelt war. Das I. Bataillon zur Ablösung reif, das II. erledigt, das III. zusammengeschmolzen – so war eine weitere Verwendung am Feinde unmöglich geworden und schon am 20. abends waren Batail-lone des bayr. R. I. R. 1 als Reserven im Divisionsabschnitt eingetroffen. Dadurch war die Zurücknahme auch des III. Bataillons nach Etricourt ermöglicht, das seit 5 Tagen ununterbrochen auf dem Kampffeld und in den Stellungen um Combles herum im Feuer lag. Ihm folgte in der Nacht vom 21. auf 22. das I. Bataillon in Ruhe nach, das durch 1 Bataillon bayr. R. I. R. 2 zur Ablösung kam.“

aus: „Die Ulmer Grenadiere an der Westfront“, Stuttgart 1920


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