Donnerstag, 4. August 2016

4. August 1916


„Am 3. August wurde das Regiment an den Rand von Le Transloy vorgezogen, von wo aus in der Nacht vom 3./4. August das I. und III. Bataillon, von Artillerie schwer belästigt, ihre Kampfstellungen bezogen, während das II. Bataillon bis zum 7. August in einem Biwak bei Le Transloy verblieb. Der Regimentskommandeur übernahm am 4. August 10 Uhr vormittags das Kommando vom Kommandeur des  Inf.-Reg. 52, nachdem er sich tags zuvor eingehend an Ort und Stelle über das neue Kampfgelände unterrichtet hatte. Selbstverständlich war dies auch durch die Bataillonskommandeure und Kompagnieführer mit den erforderlichen Vorkommandos geschehen. Leider kostete uns schon diese vorbereitende Tätigkeit einen überaus tüchtigen Offizier, den Leutnant d. R. Botzenhardt, der sich bisher als Patrouillenführer besonders hervorgetan hatte. Er wurde in der Stellung selbst bestattet, da, wo er gefallen war. Später wühlten die feindlichen Geschosse den Boden um seine letzte Ruhestätte derartig auf, daß sie nicht mehr auffindbar sein dürfte.“

aus: „Das Infanterie-Regiment „Kaiser Friedrich, König von Preußen“ (7. Württ.) Nr. 125 im Weltkrieg 1914–1918“ׅ, Stuttgart 1923

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